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Hirn

HIRNSZINTIGRAPHIE

PARKINSONDIAGNOSTIK UND DEMENZABKLÄRUNG (DaTSCAN BZW. CERETEC)

Bei der Parkinsondiagnostik bzw. Demenzabklärung handelt es sich um eine spezielle Szintigraphie des Gehirns. Sie überprüft die Funktionsfähigkeit besonderer Nervenverbindungen in einem bestimmten Hirnareal.

Hirn

Demenz ist eine Erkrankung des Gehirns, an der hauptsächlich ältere Menschen erkranken, kann - in seltenen Fällen - aber auch bereits bei Patienten unter 65 Jahren auftreten.
Eine Demenz im höheren Alter wird häufig durch eine Alzheimer-Erkrankung und/oder durch Durchblutungsstörungen im Gehirn verursacht. Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz.
Nur etwa 1% aller Demenzen ist erblich bedingt. Betroffene erkranken in der Regel sehr früh, d.h. zwischen dem 30. und 65. Lebensjahr.

Demenz ist zwar nicht heilbar, jedoch kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden. Deshalb ist ein früzeitiges Erkennen einer Demenz-Erkrankung von großer Wichtigkeit für die Betroffenen.
Treten Anzeichen einer Demenz auf, sollte schnellstmöglich fachärztlicher Rat gesucht werden, damit nach der korrekten Diagnose eine optimale Behandlung in die Wege geleitet werden kann, um die Selbstständigkeit des Patienten möglichst lange zu erhalten.

Wann verwende ich DaTSCAN®?

Eine Hirnszintigraphie mit DaTSCAN® wird verwendet, um zwischen einem essentiellen Tremor und einem Parkinson-Syndrom zu unterscheiden.
Der essentielle Tremor ist eine der am häufigsten auftretenden Bewegungsstörungen weltweit und kann auch jüngere Menschen betreffen. Parkinson hingegen tritt meist erst im höheren Lebensalter auf.
DaTSCAN® findet ebenfalls bei der Differenzierung einer wahrscheinlichen Lewy-Körperchen-Demenz und Alzheimer Anwendung.
Die Lewy-Körperchen-Demenz ist nach der Alzheimer-Erkrankung die zweithäufigste Demenz im Alter. Sie kann als eigenständige Erkrankung oder ihm Rahmen einer bereits bestehenden Parkinson-Erkrankung auftreten. Sie macht etwa 20% aller Demenzformen aus.


Wann verwende ich Ceretec®?

Eine Hirnszintigraphie mit Ceretec® findet Anwendung bei Patienten mit zerebrovaskulären Erkrankungen oder in der präoperativen Lateralisation und Lokalisierung von epileptogenen Herden. Epileptogene Herde sind die (krankhaft veränderten) Teile des Gehirns, von denen epileptische Anfälle ausgehen. Diese Herde können Tumore, Narben, Infarkte oder andere Veränderungen sein.

Besondere Anwendung findet Ceretec® in der Demenz-Diagnostik, speziell der Alzheimer- und frontotemporalen Demenz.
Hier wird Ceretec® zur Differenzierung zwischen Alzheimer-Demenz, vaskulärer Demenz und frontotemporaler Demenz verwendet.

INDIKATION

- Abklärung eines krankhaften Tremors (Zittern)
- V.a. Morbus Parkinson
- Abgrenzung organischer Störungen bestimmter Parkinsonyndrome vom essentiellen Tremor - V.a. Alzheimer-Erkrankung - V.a. sonstige Form einer Demenzerkrankung oder zerebrovaskulären Erkrankungen